„Behinderte helfen Nichtbehinderten“

Dieses Motto und der gleichnamige Vereinsnamen klingt nur im ersten Moment paradox. Ist nicht schon jedem von uns in den Sinn gekommen, dass eine Behinderung nicht zwangsläufig bedeutet, sich in seinen Lebenszielen behindert zu fühlen, und umgekehrt, dass körperliche Unversehrtheit einen nicht davor schützt, sich in manchen Dingen behindert zu fühlen. Ist es nicht so, dass das Verhältnis von Nichtbehinderten zu Behinderten oft als „behindert“ angesehen werden muss.

„Behindert“ zum Beispiel bei der Begegnung mit einem behinderten Menschen im Aufzug, vor einer Rolltreppe, im Restaurant oder auf einer Party bei Freunden! Hier sieht das von Menschen mit Behinderung ins Leben gerufene Projekt Änderungsbedarf. Der Abbau von Berührungsängsten ist die Voraussetzung für eine Normalisierung im Zusammenleben - der erste Schritt zu einem entspannten und von Kenntnis getragenem Miteinander zwischen Behinderten und Nichtbehinderten.

Vielen Nichtbehinderten fehlt die Erfahrung im Umgang mit Menschen, die eine Behinderung haben. Hier setzen wir an - gelebte Inklussion.